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Künstler sollen unsere Städte aufwerten

Ich habe gerade ‚Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle‘ gelesen, eine für jedermann zugängliche Zusammenfassung der hamburger Stadtentwicklungsdebatte rund um Schanze, Große Bergstraße, Hafencity und eben das Gängeviertel. Christoph Twickel, Journalist und Aktivist rechtfertigt in seinem Buch die aktuelle Protest- und Besetzungsbewegung pseudowissenschaftlich und deutlich parteiisch.

Künstler und andere Kreative werden laut Twickel vom heutigen Stadtmarketing missbraucht um zu entwickelnde Stadtviertel aufzuwerten damit sie für Investoren und andere, die viel Geld haben, interessant werden. Die Folge ist eben die Gentrifizierung, die Stadtumstrukturierung zu Lasten der Armen, die sich die Mieten nicht mehr leisten können, und der Vielfalt, welche für die Stadt so wichtig ist. Eine Stadt sollte eben kein profitorientiertes Unternehmen und keine Marke sein.
Für mich als Ex- und Wunschhamburger war es toll, das Thema mal so gut aufgearbeitet in einem Text zusammengefasst zu bekommen, da ich die Ecken kenne und auch schon viel über das Thema und die Aktivitäten gehört habe, den Hintergrund aber bisher noch nicht so richtig greifen konnte. Das Buch macht auf jeden Fall Lust, mich ausführlicher mit dem Thema zu beschäftigen, nach Beispielen aus anderen Städten zu suchen und mich auch theoretisch tiefer einzulesen um Lösungen für die Problematik zu finden, die Twickel leider schuldig bleibt.
Auch will ich in Köln mal schauen was sich bei ‚Mülheim 2020‘ und im ‚Heliosgelände‘ tut, ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass die Stadt Köln Pläne hat, die mir spontan gefallen 😉

3 Kommentare

heidi

grosses ist angedacht in köln ehrenfeld ..

eine veg tafel zum mitmachen
diverse kunsthandwerkstätten
um entsorgte dinge aufzuwerten..
und natürlich das urbane gärtnern
sowie regenrative energien..

grosser platz ist vorhanden

mitmacher
die sich voll einbringen wollen werden gesucht
für eine vereinsgründung ..

lg heidi

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