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Das Neueste von wielebenwir und unseren Projekten

27.07.2012Die Mäuschen-Safari

Die Mäuschen-Safari will sich solche Elemente des Alltags anderer Menschen ansehen, mit denen wir in unserem Alltag eigentlich nicht in Berührung kommen. Exemplarisch: Die Teilnahme an der Sonntagspredigt im Kölner Dom, den Sonntagsstammtisch des Skatclubs, den Tag der offenen Tür eines Schrebergartens oder das Massenzelten vor der Konzerthalle wegen des Konzerts von Lady Gaga.
Unser Ziel ist es, zu verstehen was Menschen interessiert und antreibt. Dazu wollen wir vorrangig an Elementen des Alltags teilnehmen bzw. uns diese ansehen und vielleicht darüber hinaus versuchen mit Menschen hierzu ins Gespräch zu kommen. Mehr lesen…

07.02.2012Austauschhafen – was weiß denn ich?

Weißt du, womit sich Deine Mitmenschen eigentlich den ganzen Tag beschäftigen, was sie beruflich oder in ihrer Freizeit tun? Welche Talente sie haben? Oder wie und warum sie dazu gekommen sind?

Das erfährst du beim Austauschhafen. Und es gibt viel zu erfahren: Jemand kann unheimlich gut Socken stricken oder mit Aktien jonglieren, weiß, wie es ist, auf der Straße zu leben, ist Grammatik-Guru oder kann dir die Entstehung von Wolken erklären.

Austauschhafen steht für den Austausch von Fähigkeiten und persönlicher (Lebens-)Erfahrungen. Uns geht es nicht um perfekte Vorträge von professionellen ReferentInnen, sondern um einen interessanten Austausch in gemütlicher Runde.

Austauschhafen gibt es momentan in Freiburg und Köln.

Der Austauschhafen hat eine eigene Webseite! Dort findest Du alle Informationen zum Hafen, jede Menge Bilder und eine Übersicht aller kommenden und vergangenen Häfen: www.austauschhafen.de

 

29.12.2011Jenseits von Markt und Staat: Gemeingüter

Was sind denn eigentlich Gemeingüter? Eine Definition beschreibt sie wie folgt:

“Commons (bzw. die von uns gewählten deutschen Übersetzungen: vorzugsweise Gemeingüter, aber auch Allmende, seltener Gemeinschaftsgüter) bezeichnen … eine soziale Beziehung zwischen den Ressourcen und den jeweiligen Gemeinschaften, die ihre Anspruchsrechte auf diese Ressourcen erheben und ihre Zugangs- und Nutzungsrechte in unterschiedlicher Form gestalten” (Helfrich 2009: 25).

Welche Ressourcen können (exemplarisch) Gemeingüter sein:

 (Heinrich-Böll-Stiftung)

Nicht allein die Ressourcen werden  als Gemeingüter bezeichnet, sondern eine bestimmte Art der Nutzung macht sie zu Gemeingütern: Mehr lesen…

05.11.2011PolitikSafari – Weisst du, wen du (in den Stadtrat) gewählt hast?

Die Akteure der Bundespolitik sind dank medialer Dauerpräsenz bekannt, aber wer sind die Menschen, die hier vor Ort Politik machen?

Wir wissen, wo wir unser Kreuz gemacht haben, aber wir kennen die Personen dahinter nicht. Wer ist sympathisch, wer wirkt kompetent, was sind die aktuellen Themen und Kontroversen? Wie verläuft eine Mitgliederversammlung, ein Info-Abend, eine Ratssitzung? Werden Mettbrötchen oder Kuchen gereicht?

Wir finden es heraus! Wir besuchen gemeinsam öffentliche Termine aller im Kölner Stadtrat vertretenen Parteien und eine Ratssitzung. Hinweis: Alle in der Liste fehlenden Partei haben leider keinen Termin auf ihrer Webseite veröffentlicht und, auch auf Rückfrage per E-Mail, nicht geantwortet.

Termine:

15.11.2011 Bündnis 90/Die Grünen
21.11.2011 Piratenpartei
17.01.2012 Die Linke
02.02.2012 CDU
14.02.2012 Rat der Stadt Köln
21.03.2012 FDP

(Die Termine für weitere Parteien werden hinzugefügt, sobald ein Termin feststeht).

26.09.2011Alte Liebe – alt trifft jung auf dem Kopf

Ältere Semester häkeln modische Mützen für junge Träger. Verkauf nur in regionalen Läden. Eine schöne Idee fürs Mehrgenerationenprojekt.

Mehr davon gibts bei Alte Liebe (leider noch nicht in Köln)

15.09.2011Socialbar Köln am 23.09.2011

Die erste Socialbar Köln findet am 23. September 2011 im betahaus Café (Venloer Straße 151-153, 50672 Köln) statt.
Wir freuen uns, dass es die Socialbar nun auch endlich nach Köln geschafft hat, bedanken uns bei den Organisatioren schon einmal für ihr Engagement und freuen uns auf spannende Themen.

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.socialbar.de/wiki/Koeln

Wer kommt mit?

13.06.2011Was sind eigentlich positive Maßnahmen?

Die positive Maßnahme von der wohl alle schon einmal gehört haben, ist die sogenannte “Quote”, also die Debatte um eine gesetzlich festgelegte Quote für Frauen in Führungspositionen. Positive Maßnahmen sind weitaus mehr als dieser eine Aspekt. Ein anderes Beispiel sind Parkplätze für Menschen mit Behinderungen, was ja in unserer Gesellschaft weitaus anerkannter ist. Ich will versuchen die Idee der positiven Maßnahmen ein wenig darzulegen.
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25.04.2011Social Lab Köln

Logo Social Lab KölnDas Social Lab Köln ist ein Gründerzentrum und Inkubator für soziales Unternehmertum. Ziel ist es, Projekte beratend und finanziell zu fördern sowie Netzwerkkontakte herzustellen.

Der Schwerpunkt liegt zurzeit im Schul- und Bildungsbereich. Basis des Konzept ist es, vor allem durch räumliche Nähe den Austausch und Synergieeffekte verschiedener Unternehmungen zu synchronisieren und zu vernetzen. Mehr lesen…

17.03.2011Carrotmob – 60% vom Einkauf für die Umwelt

“Der Carrotmob belohnt Unternehmen, die bereit sind, ihren Energiehaushalt zu verbessern. Die Idee stammt aus den USA und wurde weltweit schon in vielen Ländern umgesetzt. Der Name Carrotmob kommt vom amerikanischen Begriff für “Zuckerbrot und Peitsche” (carrot and stick).

Es läuft so: Wir, die Carrotmob-Organisierenden, sprechen Geschäfte an, zu einem bestimmten Tag an einem Carrotmob teilzunehmen. Die Unternehmen geben dann ein Gebot darüber ab, welchen Anteil des Tagesumsatzes am Carrotmob-Tag sie in Öko-Maßnahmen investieren werden. Der Laden, der am meisten bietet, darf den Carrotmob ausrichten. Wenn der Laden fest steht, wird die Öffentlichkeit aufgerufen, am Tag X genau in diesem Laden einzukaufen. Der Unternehmer steigert also seinen Umsatz durch eine nachhaltige Maßnahme.” Zur Veranschaulichung gibts auch ein Video.

Diesen Samstag 19.03.2011 ab 13 Uhr gibt es so einen Carrotmob zum dritten mal in Köln im Bioladen “Naturata City” (Krebsgasse 5-11). Alles, was dann bis Geschäftsschluss verkauft wird, fließt zu 60 Prozent in den Klimaschutz. Also hin und einkaufen, was man sowieso einkauft. Weitersagen ist auch erwünscht.

Und hier gehts zur Internetseite des Carrotmob Köln.

15.03.2011Weniger ist besser als nachhaltig

Gestern war ich bei einem Vortrag von Niko Paech (Uni Oldenburg; Beirat von Attac) zu seiner spannende Idee der Postwachstumsökonimik als mögliche Rettung aus dem ganzen Schlamassel. Ich trau mich jetzt mal und versuche das Konzept, oder zumindest den Teil den ich gehört habe, hier kurz wieder zu geben:

Das Konzept propagiert im Grunde einen bewussteren, dreiteiligen Konsum:

  1. Selber machen
  2. Lokal konsumieren mit Regionalwährungen
  3. Global konsumieren wo es nicht anders geht

Konkret heißt das: Paech sieht uns in Zukunft nur noch 20h pro Woche arbeiten. In der restlichen Zeit sollen wir ganz unspezialisiert und ineffizient unser Brot selbst backen mit dem Nachbarn voll sozial den Zeitplan für unsere gemeinsam genutzte Bohrmaschine ausdiskutieren. Die Folge wäre dann eine Halbierung der Wirtschaft, ganz einfach und gut so. Mehr lesen…